Tatsache: Der Süddeutschen Zeitung nach zu urteilen, stecken Telekom, Vodafone und Telefonica O2 unter einer Decke und hecken etwas aus.
Dass man an der Tankstelle Geldabheben kann, ist ja schon eine Errungenschaft. Wenn man bedenkt, dass in Ländern wie Dänemark die bargeldlose Bezahlung schon so in dem natürlichen Verhalten der Bevölkerung verinnerlicht wurde, dass man ganz schief angeguckt wird, zückt man einen Geldschein. Zudem kann man überall, in allen Supermärkten ganz unspektakulär Geld abheben.
Nun sind die Deutschen auch auf den Trichter gekommen, nur dass hier das Handy als elektronische Geldbörse fungiert. Das Handy-Trio muss sich ganz schön ran halten mit ihrer Idee, eine gemeinsame Firma zu gründen und die Idee schnellst möglichst umsetzten, denn der Markt beschäftigt sich längst mit dieser revolutionären Technik. In diesem Jahr ist der GO Live des Projektes geplant und wird EC- und Kreditkarten gehörige Konkurrenz machen. Um das Handy bezahltüchtig zu machen, wird ein Chip zur Nahfeldkommunikation eingebaut. Dieser ist schon in manchen Smartphones vorhanden und soll im Herbst auch ein Feature des iPhone 5 werden.
Die einzige Frage bleibt nun, in wie weit eine solche Komponente den Handyvertrag neben Internetkosten aufwärts schießen lässt und vor allem ob es wirklich so sicher ist, dass man nicht einfach mit meinem geklauten Smartphone ohne Autorisierung shoppen gehen kann und ich dann die Handyrechnung meines Lebens erhalte. Sind wir gespannt wie Telekom, Vodafone und Telefonica O2 die neue Technologie entwickeln und sie funktioniert.


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