O2 investiert seit dem Jahr 2008 rund 3Mrd. Euro in den Ausbau seines GSM- und UMTS Netzes. An vielen Stellen im Bundesgebiet werden dazu neue Basisstationen aufgestellt, in Betrieb genommen und vorhandene Antennenstandorte mit neuer Technik ausgerüstet, welche oftmals im GSM-900er Netz funken, wodurch eine höhere Reichweite erzielt wird als mit den früher verwendeten 1800MHz Frequenzen. Ziel ist laut O2 eine nahezu Flächendeckende Versorgung Deutschlands bis 2010 mit dem GSM-Standard.

Aber nicht nur das GSM-Netz wird ausgebaut, auch das UMTS-Netz wird erweitert und auf den aktuellen Stand gebracht. So ist derzeit überall wo UMTS ausgebaut ist, auch HSDPA mit einer Geschwindigkeit von bis zu 3,6Mbit/s verfügbar. Für 2009 ist nun die Implementierung von HSUPA geplant und an sogenannten HotSpots sollen, wie bei Vodafone und T-Mobile auch, Geschwindigkeiten von 7,2Mbit/s im Downstream verfügbar sein. Überall dort, wo kein UMTS verfügbar ist, will O2 den EDGE-Standard für schnelle Datenübertragung (ca. 220kbit/s) ausbauen. EDGE ist jedoch auch jetzt schon in großen Teilen des O2-Netzes verfügbar.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist und das mobile Highspeed-Netz von O2 einmal austesten will, der braucht lediglich eine Prepaidkarte oder einen Vertrag bei O2, welche als Basis für die Internetpacks dienen: Im Internetpack S  (5€  monatlich) sind 30MB Datenvolumen inklusive, im Internetpack M 200MB (10€ monatlich) und im Internetpack L (25€ monatlich) unbegrenztes Volumen, jedoch wird nach 10GB auf 64kbit/s gedrosselt.

Das Internetpaket L gibt es auch als eigenständigen Tarif zum Preis von 25€ monatlich, ein USB-Surfstick ist für einmalig 1€ inklusive.



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